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Wir lieben... Österreich

Mitten im Herzen von Europa liegt ein Land, das von außerhalb gerne belächelt wird. Ein Land, das bekannt ist für sture Beständigkeit und träge Kaffeehauskultur. Ein Land, das in seiner Geschichte so viele Furchen hat wie die verschneiten Alpen. Das auf seine Traditionen genauso viel Wert legt wie auf den internationalen Bekanntheitsgrad seiner Wandelbarkeit. Kein anderes Land ist wie das einzigartige Österreich.

Wenn man die Augen schließt und an das typische Österreich denkt, kommen einem sofort das Klackern von feinstem Kaffeeservice, der Geruch von frischem Gebäck und Marmelade oder aber der Duft von einem frisch herausgeprasselten Schnitzel in den Sinn. Städte voller kultureller Highlights in Form von vielgeliebten Opern und klassischen Konzerten, die in den pompösen Barockbauten zum Besten gegeben werden. Geschichtliche Schauplätze, die durch Tragödien oder auch dank ihrer Schönheit die unterschiedlichsten Emotionen aus den Besuchern hervorlocken. All das kommt einem in den Sinn, wenn man an Österreich denkt. Jedoch hat das Land noch so viel mehr zu bieten als wunderschön verstaubte Kultur oder die Kombination von knarrenden Holzdielen und dem Rascheln alter Zeitungen.

Österreich ist ein Land mit vielen Facetten, wo Generationen einen unauffälligen aber erbitterten Kulturkampf miteinander austragen. Denn auch wenn die Einheimischen es nicht gerne hören, Österreich ist nicht gefeit vor dem  stetigen Wandel der Zeit. Diesen erkennt man in vielen Dingen, besonders aber in der österreichischen Kaffeehauskultur. Dank dieser Kultur erlangte die Alpenrepublik internationale Bekanntheit, hat sie doch seit 2011 sogar den Status des Weltkulturerbes.

Die unerschütterliche Kaffeehauskultur der Städte

Der Beginn der Kaffeehauskultur ist sagenumwoben und lange wusste keiner, genau wie alles begann. Doch dank historischer Aufzeichnungen und vielen Nachforschungen konnte das Rätsel dennoch gelöst werden. Im Jahre 1685 wurde das erste Kaffeehaus von einem Armenier gegründet; kurz darauf erlangten die Griechen das Monopol auf den Kaffeeausschank. Das schwarze Gold fand bei den österreichischen Männern starken Anklang und es entwickelte sich die allseits bekannte Kaffeehauskultur. Der Kaffee wurde lange nicht per Namen wie Melange oder kleiner Brauner bestellt, sondern mittels Farbpalette. Lange Zeit waren die Salons bekannt für ihren Zigarettencharme und die beliebten Kartenoder Würfelspiele, mit denen sich die Kaffeetrinker die Zeit vertrieben.

Es entwickelte sich stetig und unauffällig über die Jahrhunderte hinweg. Viele österreichische Berühmtheiten waren bekennende   Kaffeehausphilosophen, wie zum Beispiel Gustav Klimt, Egon Schiele, Leo Trotzki. Jedoch konnten auch sie den Wandel der Zeit nicht stoppen. In den 50er Jahren begann das tragische Kaffeehaussterben. Der Verlust von traditioneller Kultur wurde kurzzeitig durch moderne Espresso Bars ausgeglichen. So manche dieser kulturellen Schätze haben ihr Revier bis heute erfolgreich verteidigt. Besucher fühlen sich dank der urigen Einrichtung und der im Frack gekleideten Oberkellner gerne um einige Jahrhunderte in die Vergangenheit zurückversetzt, wenn sie eines der traditionellen Kaffeehäuser betreten.

Die junge Generation von Österreich entwickelt hierbei eine ganz eigene Art. Weg von schummriger Einrichtung und Herrn im Frack, aber in freudiger Unterstützung für junge heimische Unternehmer, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagen und Trends verfolgen. Kaffeehäuser werden jedoch für Österreicher immer ein Ort bleiben, in dem man Stunden mit ein und derselben Tasse Kaffee verbringen kann. Vertieft in ein semiphilosophisches Gespräch über die Nachbarn oder gedankenverloren in den Tiefen des Milchschaums. Ungeachtet der Kaffeekultur der Städte, die sich mit der Zeit wandelt, entfaltet sich hinter den Hügeln und Tälern von Österreich noch eine ganz andere Art der Kultur.

Die Traditionsverbundenheit der Dörfer

Wie Österreichs Städte, haben auch die ländlichen Bereiche ihre eigenen Traditionen. Manche dieser Bräuche geraten langsam in Vergessenheit, andere erleben zurzeit ein Comeback der ganz großen Art. Viele der Alltagshelden, die getarnt mit Hemd oder Bluse die täglichen Herausforderungen meistern, haben eine (nicht ganz so) geheime Leidenschaft. Sobald sie den Arbeitstag hinter sich haben, streifen sie die seriöse Tarnung ab und schlüpfen in ihr eigentliches Heldenkostüm: Die Tracht ihres Musikvereins. Für viele Österreicher ist diese wie eine zweite Haut und der ganze Stolz. Die Verbundenheit, die besonders junge Österreicher vorleben, ist ein wichtiger Eckpfeiler in der heimischen Kultur. Allein die Tracht steht im klaren Kontrast zu den schrillen Dirndln und Lederhosen, die gerne von Besuchern zu Events gekauft werden. Tracht hat hier nichts zu tun mit Modetrends oder Glitzer, vielmehr zeigt sie die tiefe Verbundenheit zum Heimatland. Diese Verbundenheit stellt sich aber keineswegs in den Weg der Veränderung. Der Wandel hat auch schon die kleinsten Dörfer in abgelegenen Winkeln erreicht. Stolz ist der Griff zur Trompete oder der Querflöte, ob nun für ein traditionelles Fest im Dorf oder dem überrannten Volksmusikfestival „Woodstock der Blasmusik“. Sobald der „blecherne Ruf“ erklingt, machen sich junge Blasmusikfans auf die Reise. Vor Ort wird schnell klar, dass diese Gemeinschaft eine große Familie ist, die eine gemeinsame Leidenschaft teilt. Diese Leidenschaft wird oft gemeinsam gefeiert, mit gleich mehreren österreichischen Spezialitäten.

Speis‘ und Trank der Österreicher

Abgesehen von den allgegenwertig bekannten  Steckenpferden wie Schweinsbraten, Schnitzel und Apfelstrudel, hat Österreich noch weit mehr zu bieten. Besonders in den friedlichen Weinbaugebieten. Der Weinbau hat eine große Tradition in Österreich, besonders in den östlichen Bundesländern. Doch auch diese Tradition hat sich über die Jahre verändert und verbessert. Vor den 1980ern wurde Wein in Masse produziert, in 2 Liter Flaschen. Danach  entschlossen sich immer mehr Winzer, der Qualität den Vorzug zu geben, und dieser Entschluss hat sich gelohnt. Die Weinreben tragen bist heute die Frucht des Erfolgs in Form von internationaler Bekanntheit und treibendem Tourismus.

Kaum einer erfreut sich an den edlen roten oder weißen Tropfen, ohne an einem Heurigen vorbei zu kommen. Die Heurigenkultur in Österreich ist einzigartig und sehr beliebt, denn sie ist bekannt für die natürliche und entspannte Gastronomie. Die „Buschenschank“ war ursprünglich eine geöffnete Wirtschaft für den Ausschank von eigenen Weinen. Dabei wurde schnell klar: Wer mehr Wein trinken will muss dazwischen auch etwas essen. Ein großes Angebot  von regionalen und selbsterzeugten Speisen wurde kreiert, je nach Tradition des Ortes. Die kleinen aber feinen Unterschiede der verschiedenen „Buschenschanken“ werden bestimmt von dem jeweiligen  Anbaugebiet, in dem man sich befindet. So findet man in Winzerstuben die besten regionalen Weinsorten, jedoch beim Mostheurigen keinen einzigen. Die Mostheurigen findet man nur in den Obstanbaugegenden, denn sein Schatz ist der Apfel- und Birnenmost oder auch Saft für die kleinen Gäste. Besonders in Oberund Niederösterreich ist diese Spezialität sehr begehrt. Unbestritten bleibt die Tradition der Heurigen, so verbringen Österreicher einen beträchtlichen Anteil des Sommers in den blühenden Gärten ihres Lieblingsheurigen. Diese verbinden die Einwohner, ob nun in kleinen Dörfern oder Vorstädten, in Traditionen und Gemeinschaft. Mitten in dem Land, welches Tradition, Kultur und Landschaft auf das Schönste verbindet, liegt die Welt der Komplettbearbeitungmaschinen von WFL Millturn Technologies.

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