Wir lieben Tirol

Bergisel
Kunstwerk und Olympiavergangenheit an einem Ort – Bergisel Sprungschanze.
Tirol
Tirol bei Nacht
Hochplateau
Futuristisch geht es nach oben aufs Hochplateau. Ausstieg der Hungerburgbahn, entworfen von der Star-Architektin Zaha Hadid.
Kulisse
Die einzigartige Kulisse von Innsbruck ziehtjeden Bewohner und Besucher in seinen Bann.
Treppen
133 Treppen bringen einen an die Spitze des Stadtturms.
Goldenes Dachl
Seit knapp 400 Jahren glänzt das Goldene Dachl am Stadtplatz in Innsbruck.

Vom Goldenen Dachl, Innsbrucks Wahrzeichen im Herzen der Altstadt, über die Kaiserliche Hofburg bis zur imposanten Nordkette auf über 2.000 Metern Seehöhe: Nur wer diese Sehenswürdigkeiten und Attraktionen gesehen und erlebt hat, war auch wirklich in der Region Innsbruck.

Zwischen Kultur und Natur, Höhen und Tiefen, Tradition und Trends – keine andere Region verbindet extreme Gegensätze auf so charmante Weise wie Innsbruck. Hier kann man sich vom Herzen der Tiroler Landeshauptstadt in nur 20 Minuten in luftige Höhen auf die Nordkette begeben, um das Alpenjuwel hautnah zu erleben und das pulsierende Treiben von oben zu bestaunen. Oder man entdeckt auf einem Zeitsprung zwischen moderner Architektur und historischen Bauten den alpin-urbanen Stil. Das besondere Altstadt-Flair mit seinen berühmten Sehenswürdigkeiten ist nur einen Atemzug von der nächsten Wanderung oder Radtour, dem nächsten Skigebiet oder Winterwandererlebnis entfernt.

Die Nordkette
Der höchste Stadtbummel der Alpen - die Fahrt auf den Hausberg Innsbrucks ist  eine Reise über den Inn, Fichtenwälder und Felsen hoch zu den Steinböcken. Die futuristisch anmutende Hungerburgbahn, entworfen von Star-Architektin Zaha Hadid, transportiert Stadtbesucher vom Zentrum auf das Innsbrucker Hochplateau. Dort steigen die Gäste um in die Seegruben und eine Station weiter in die Nordkettenbahn hoch zum Hafelekar – das Fenster ins Karwendelgebirge.
An Tagen, an denen eine dichte Nebeldecke die Sicht auf den Hafelekar versperrt, wartet jeder Fahrgast auf den einen magischen Moment, wenn die Gondel die Wolkenmauer durchbricht und ins Blaue schwebt. Vor allem aber lebt die Nordkette von ihren atemberaubenden Gegensätzen – ein Grund dafür, warum die Region auch bei  Einheimischen Kultstatus genießt. Sonnig-warmer Altweibersommer und der erste Schnee, Innsbrucks belebte Gassen und das Gipfelkreuz, der Trubel der Stadt und die totale Stille: Das alles liegt hier nur wenige Gondelminuten voneinander entfernt.

Der Stadtturm
Der Stadtturm wurde 1450 fertiggestellt und grenzt an das alte Rathaus. Im Vergleich zu modernen Bauwerken wirkt er zwar nicht riesig. Im Jahr 1450 waren seine 51 Meter Höhe allerdings stattlich und ein stolzes Zeichen vom Selbstbewusstsein der Innsbrucker. Seine Zwiebelhaube erhielt der Stadtturm übrigens erst hundert Jahre nach  seiner Fertigstellung. Inmitten der mittelalterlichen Altstadthäuser ragt er imposant empor. Ein guter Aussichtspunkt zur Orientierung und um Innsbruck aus romantischer Perspektive kennenzulernen. Fast 450 Jahre lang hielten die Stadtwächter vom Stadtturm Ausschau und warnten die Bürger vor Feuer und anderen Gefahren. Die unteren Stockwerke dienten derweil als Gefängnis. Über 133 Stufen erreichen heute Besucher die 31 Meter hohe Aussichtsplattform. Und sehen nicht nur mittelalterliche Gassen, sondern haben auch Bergisel, Patscherkofel, den Inn und die Nordkette im Blick.

Das Goldene Dachl
Innsbrucks berühmtestes Wahrzeichen ist fast 50 Jahre jünger als der Stadtturm, aber glänzt bis heute im Herzen der Altstadt. 2.657 feuervergoldete Kupferschindeln verleihen dem Prunkerker seinen Namen. Seit über 500 Jahren thront das Bauwerk zwischen mittelalterlichen Häusern und schattigen Laubengängen. Sein Erbauer Kaiser  Maximilian genoss den Ausblick: Er beobachtete das bunte Treiben in seiner Stadt, schaute Ritterturnieren zu und ließ sich huldigen.
Die Vorderseite wird von einer Abbildung des Kaisers und seinen beiden Ehefrauen geziert. Gerüchten zufolge mochte der Kaiser jedoch seine erste Frau lieber und daher blickt nur Maria von Burgund vom Relief hinab, während seine zweite Frau neben ihm auf dem Bild den Blick gesenkt hält.

Kaiserliche Hofkirche
In der Kaiserlichen Hofkirche stehen 28 schwarze Männer Wache, deshalb nennt sie der Innsbrucker Volksmund „Schwarzmanderkirche“. Die lebensgroßen Bronzefiguren bewachen aber nicht die Kirche, sondern das Grabmal Kaiser Maximilians I in ihrem Inneren. Besonders interessant ist jedoch, dass acht der „schwarzen Männer“ Damen  sind und der Sarkophag des Kaisers leer ist. Tatsächlich liegt Maximilian in Wiener Neustadt begraben. Die Kirchenmauern und Fundamente dort waren allerdings nicht stabil genug für die Last seiner mit liebevollen Details gefertigten Begleiter. Ihre Errichtung hatte er vor seinem Tode minutiös geplant. Dennoch dauerte es nach seinem Ableben noch drei Jahrzehnte bis zu ihrer Fertigstellung. Wer die Hofkirche besucht, sollte sich auch die Silberne Kapelle nicht entgehen lassen. Hier liegen zwei weitere berühmte Innsbrucker begraben: Erzherzog Ferdinand II und seine Frau Philippine Welser. Sie war zu Lebzeiten eine lokale Berühmtheit: Königin der Herzen, Kräuterexpertin, Badenixe und von bösen Zungen sogar der Hexerei bezichtigt. Ein prunkvoller Silberaltar mit Madonna von Hofbaumeister Giovanni Lucchese beherrscht den Raum neben einer weiteren Besonderheit: einer Orgel, deren Pfeifen ausschließlich aus Holz gearbeitet sind.

Triumphpforte
Ein römisch-inspirierter Triumphbogen umringt von modernem Stadtleben und zeitlos-imposanten Bergen: Die Triumphpforte gehört zu den markantesten Sehenswürdigkeiten in Innsbruck. Wie ein Triumphbogen der Antike zeugt sie von Innsbrucks Geschichte. Ganz so alt ist sie aber nicht. Das barocke Bauwerk wurde im Auftrag von Maria-Theresia im 18. Jahrhundert errichtet.
Damals plante die Kaiserin gerade die Hochzeit ihres Sohnes Erzherzog Leopold in Innsbruck. Zahlreiche Veränderungen im Stadtbild gehen auf das Konto der imperialen „Wedding-Plannerin“. Das mittelalterliche Stadttor am Eingang zur Innsbrucker Altstadt wurde zum Beispiel abgerissen. Aus seinen Steinen entstand die Triumphpforte.  allerdings wurde sie noch reich verziert mit kunstfertigen Marmorreliefs und Inschriften.
Sie steht am Ende der Maria-Theresien- Straße und bildet damit die Grenze der Innenstadt.

Bergisel Sprungschanze
Majestätisch thront die Sprungschanze oberhalb der Olympiastadt Innsbruck auf dem geschichtsträchtigen Bergisel, der für Tirol und insbesondere für Innsbruck schon immer große Bedeutung hatte: Vor etwa 200 Jahren kämpften dort mutige Tiroler unter ihrem Anführer Andreas Hofer für die Freiheit ihres Heimatlandes. Und schon 1925 wurde auf diesem historischen Boden die erste Sprungschanze errichtet.
Zweimal kam die Sportstätte zu olympischen Ehren: Bei den Olympischen Spielen 1964 und 1976 wurde das olympische Feuer auf dem Bergisel entzündet. Auch aufsehenerregende Großveranstaltungen fanden in der Arena statt, wo Papst Johannes Paul II. 1988 eine Messe für 60.000 Gläubige zelebrierte. Historische Schätze und moderne Architektur, ungezähmte Natur und urbanes Treiben. Sightseeing in Innsbruck macht Gegensätze zur Superkombi, allen voran die Verbindung aus Stadt und Berg. Innsbruck belebt, beschenkt und inspiriert die Seele eines jeden Besuchers.

 

TIPPS DER REDAKTION
Schloss Ambras Innsbruck
Schlossstraße 20, 6020 Innsbruck

Swarovski Kristallwelten
Kristallweltenstraße 1, 6112 Wattens

Helblinghaus
Herzog-Friedrich-Straße 10,
6020 Innsbruck

Innsbrucker Nordkettenbahnen
Rennweg 3, 6020 Innsbruck

Alpenzoo Innsbruck
Weiherburggasse 27, 6020 Innsbruck

 

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